in dieser Welt seit meinem letzten Eintrag. Die Welt hat einen weiteren Präsidenten der USA, der Ministerpräsident Italiens zeigte wieder einmal, dass er ein rechtsradikal-mafioses Arschloch ist, die Wirtschaftskrise beutelt sogar stabile Unternehmen, Weihnachten hat uns besucht und beschlossen, dass wir uns die letzten 2000 Jahre nicht ein Stück geändert haben und das Weite gesucht, die Israelis haben der Welt wieder einmal bewiesen, wie toll doch ein Krieg ist und wie gut er Probleme löst, die Russen haben eine neue Art der Erpressung Europas gefunden, immer wieder glauben dumme Menschen, sich ungefragt in das Leben und Meinung Anderer einmischen zu dürfen und Canicalm macht vom Menschen krank gemachte Hunde maultot, damit sie sich nicht mehr beschweren, wenn es ihnen schlecht geht.
All diese Ereignisse von weltgeschichtlicher Bedeutung habe ich mehr oder weniger bewusst nicht intensiv verfolgt. Ich geniesse gerade in vollen Zügen meine Familie, mein Neffe scheint am Leben zu bleiben, ich freue mich an meinen Freunden, hab einen irren Spaß in der Arbeit, gehe schön in guten Drucktempeln abhotten, schreibe meine Gedichte und meine Bücher, bin gerade dabei mich neben meinem geliebten Karate durch Laufen fit zu halten und trainiere mit einer fantastischen Freundin so nebenbei für einen Marathon.
Auch das Gitarrespielen rückt wieder in den Fokus meiner Aufmerksamkeit und zaghaft werden wieder Saiten gezupft und Hornhaut an die Finger antrainiert. Sehr zaghaft. Aber immerhin.
Und dann wäre noch der gepflegt-alberne Blödsinn, den ich so schätze:
Und wer glaubt, der Eintrag war sinnfrei - stimmt. Muss alles einen Sinn ergeben? Nö. Ausserdem brauche ich jetzt meinen morgendlichen Espresso. Ihr entschuldigt?...
Cheers!
Mittwoch, 21. Januar 2009
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Bei solchen Typen...
... krieg ich ja die Vollkrise. Aber ein netter Nachschlag für meinen vorigen Beitrag:
Und wenn ich den Typen treffe, dann erwürg ich ihn mit seinen Gitarrensaiten. Nur so. Aus Neid.
Danke, Bernhard!
Cheers!
Und wenn ich den Typen treffe, dann erwürg ich ihn mit seinen Gitarrensaiten. Nur so. Aus Neid.
Danke, Bernhard!
Cheers!
Samstag, 18. Oktober 2008
Montag, 13. Oktober 2008
Der kleine Moment
Gestern war ich mit guten Freunden wandern - auf einem der vielen "Münchner Hausberge", dem Fockenstein. Auf dem Hinweg saß mein Kumpel Veit im Auto neben mir, blickte etwas versonnen in die herbstliche Landschaft und meinte auf einmal: "So schnell ist die goldene Zeit vorbei...nur ein paar Tage und dann ist es wieder vorbei.". Ich verstand sofort, was er meinte.
Man kennt das - es ist von einem auf den anderen Tag Herbst. Man wacht auf und die Welt um sich herum hat sich auf magische Weise verändert. Die Morgen und Abende sind schon kühl. Die Luft riecht ein bisschen anders, feuchter, frischer. Das Licht ist heller, härter, weisser. Und es ist auf einmal dunkel, wenn man frühmorgens für die Arbeit aufsteht - zumindest meint man, dass es ziemlich plötzlich geschehen ist.
Das ist der Herbst - bis zu dem Augenblick wo man merkt, dass die Luft nach Schnee riecht, die Bäume auf einmal alle Kahl sind, die Vögel am Morgen nicht mehr singen und man ein paar Minuten länger braucht mit dem Auto wegzukommen, weil man noch die Scheiben freikratzen muss...
Die herbstliche Zeit, auf die Veit hinauswollte, die ist jedoch etwas besonderes. Sie dauert nicht lange, nur wenige Tage. Wie sie kommt, so ist sie auch fast schon wieder vorbei, man muss aufpassen... Es ist die Zeit, die einen goldenen Oktober so golden macht. Diese kurze Phase kommt über Nacht, fast leise, heimlich. Sie bleibt, die Zeit, und für wenige Tage ist die Welt in ihrer wandelbaren Schönheit stehengeblieben: es wird etwas wärmer und die Bäume strahlen in den intensivsten Farben, die der Herbst zu bieten hat. Die matten Gelb-, Braun- und Rottöne, die anfangs noch vom sommerlichen Grün durchwirkt sind, sind kräftig und intensiv. Die Luft riecht warm und duftet nach Gras, Laub und Moos, die Feuchte aus ihr ist verschwunden, es ist windstill, nur manchmal kommt ein weicher Wind, der neue warme Düfte mitträgt. Der Tag ist scheinbar noch einmal länger zu werden, es bleibt länger hell und man ist geneigt, abend noch einmal draussen zu sitzen. Der Himmel ist blauer als sonst und scheint ein Abonnement auf Wolkenlosigkeit zu haben. Man fühlt sich energiegeladen, würde so gerne raus, Gartenarbeiten machen, spazieren gehen, sich draussen mit Freunden treffen, nocheinmal vor dem Winter sich draussen in Biergärten und Cafes setzen - was dann auch gemacht wird. Der Sommer hat sich noch nicht aufgegeben. Zumindest für eine kurze Zeit.
Doch dann ist es vorbei - wie ein Hauch durchwehte dieser Augenblick den Herbst und es wird wieder kalt. Die leuchtenden Farben verschwinden, die Bäume werden matt, es wird dunkler...
Nur einen Moment dauert diese Zeit und man sollte versuchen, diesen besondere Zeit zu geniessen - früher mit der Arbeit aufhören, mit Freunden durch die Stadt und die Parks zu schlendern, mit Familie und Freunden Wandern gehen, am Wochenende einmal nichts anderes vorhaben als das Draussen einzuatmen.
Mal davon abgesehen, dass eigentlich jeder Augenblick etwas Besonderes ist.
Man kennt das - es ist von einem auf den anderen Tag Herbst. Man wacht auf und die Welt um sich herum hat sich auf magische Weise verändert. Die Morgen und Abende sind schon kühl. Die Luft riecht ein bisschen anders, feuchter, frischer. Das Licht ist heller, härter, weisser. Und es ist auf einmal dunkel, wenn man frühmorgens für die Arbeit aufsteht - zumindest meint man, dass es ziemlich plötzlich geschehen ist.
Das ist der Herbst - bis zu dem Augenblick wo man merkt, dass die Luft nach Schnee riecht, die Bäume auf einmal alle Kahl sind, die Vögel am Morgen nicht mehr singen und man ein paar Minuten länger braucht mit dem Auto wegzukommen, weil man noch die Scheiben freikratzen muss...
Die herbstliche Zeit, auf die Veit hinauswollte, die ist jedoch etwas besonderes. Sie dauert nicht lange, nur wenige Tage. Wie sie kommt, so ist sie auch fast schon wieder vorbei, man muss aufpassen... Es ist die Zeit, die einen goldenen Oktober so golden macht. Diese kurze Phase kommt über Nacht, fast leise, heimlich. Sie bleibt, die Zeit, und für wenige Tage ist die Welt in ihrer wandelbaren Schönheit stehengeblieben: es wird etwas wärmer und die Bäume strahlen in den intensivsten Farben, die der Herbst zu bieten hat. Die matten Gelb-, Braun- und Rottöne, die anfangs noch vom sommerlichen Grün durchwirkt sind, sind kräftig und intensiv. Die Luft riecht warm und duftet nach Gras, Laub und Moos, die Feuchte aus ihr ist verschwunden, es ist windstill, nur manchmal kommt ein weicher Wind, der neue warme Düfte mitträgt. Der Tag ist scheinbar noch einmal länger zu werden, es bleibt länger hell und man ist geneigt, abend noch einmal draussen zu sitzen. Der Himmel ist blauer als sonst und scheint ein Abonnement auf Wolkenlosigkeit zu haben. Man fühlt sich energiegeladen, würde so gerne raus, Gartenarbeiten machen, spazieren gehen, sich draussen mit Freunden treffen, nocheinmal vor dem Winter sich draussen in Biergärten und Cafes setzen - was dann auch gemacht wird. Der Sommer hat sich noch nicht aufgegeben. Zumindest für eine kurze Zeit.
Doch dann ist es vorbei - wie ein Hauch durchwehte dieser Augenblick den Herbst und es wird wieder kalt. Die leuchtenden Farben verschwinden, die Bäume werden matt, es wird dunkler...
Nur einen Moment dauert diese Zeit und man sollte versuchen, diesen besondere Zeit zu geniessen - früher mit der Arbeit aufhören, mit Freunden durch die Stadt und die Parks zu schlendern, mit Familie und Freunden Wandern gehen, am Wochenende einmal nichts anderes vorhaben als das Draussen einzuatmen.
Mal davon abgesehen, dass eigentlich jeder Augenblick etwas Besonderes ist.
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Tut es nicht. Tut es einfach nicht.
Geht nicht in den Lidl und lasst Euren Blick nicht auf eine verführische Auslage fallen, auf der Päckchen mit jeweils 18 Stück zuckersüßgeileespressoduftigeschokoladigschmelzende PocketCoffees für ein Günstiges angeboten werden. Erfeilscht nicht vor lauter Begeisterung gleich 3 Päckchen und nehmt sie nicht mit nach Hause. Packt nicht 2 Päckchen davon für die Arbeit ein und nehmt sie nicht TATSÄCHLICH mit in die Arbeit.
Packt sie NICHT in einer ruhigen Minute aus und lasst Euch nicht von diesem wunderbaren Geschmack verführen ALLE 36 Stück (in Worten: sechsunddreissig Stück) zu essen.
Auf einmal.
Tut es einfach nicht, ja?
Macht schließlich nicht den Fehler, zu vergessen, dass Ihr vorher kein Red Bull trinken solltet. Und vergesst nicht, dass Ihr vorher nichts gegessen habt.
Ausser, ihr wollte Eure Nerven Speedguitar spielen hören. Aber das wollt ihr nicht. Auf keinen Fall.
Aber der kann's:
Packt sie NICHT in einer ruhigen Minute aus und lasst Euch nicht von diesem wunderbaren Geschmack verführen ALLE 36 Stück (in Worten: sechsunddreissig Stück) zu essen.
Auf einmal.
Tut es einfach nicht, ja?
Macht schließlich nicht den Fehler, zu vergessen, dass Ihr vorher kein Red Bull trinken solltet. Und vergesst nicht, dass Ihr vorher nichts gegessen habt.
Ausser, ihr wollte Eure Nerven Speedguitar spielen hören. Aber das wollt ihr nicht. Auf keinen Fall.
Aber der kann's:
Lust am Spiele und Üben...
...habe ich. Und wie. Es brennt. Es brennt auf den Fingern, die Gitarre in die Hand zu nehmen, ihre Saiten zu fühlen, zu spüren wie der Körper bei jedem Klang vibriert. Wie der Töne miteinander verschmelzen, in Harmonien aufgehen und sich langsam lösen. Oder, in meinem Fall, öfter kollidieren, um sich lautstark beschweren und sich dann beleidigt in eine Ecke...
Spielen ist schwer. Üben noch viel mehr.
Alleine meine Zeit ist derzeit schwer begrenzt und ich mache kaum Fortschritte. Aber das ist egal. Hauptsache ich darf mich zwischenzeitlich damit motivieren:
Spielen ist schwer. Üben noch viel mehr.
Alleine meine Zeit ist derzeit schwer begrenzt und ich mache kaum Fortschritte. Aber das ist egal. Hauptsache ich darf mich zwischenzeitlich damit motivieren:
Freitag, 26. September 2008
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